Maine Coons of Canadian Summer
- Hobby-Rassekatzenzucht aus Leipzig -
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Unsere Zuchtkatzen
Wir haben eine noch sehr junge Maine-Coon Hobbyzucht mit derzeit zwei Katzen. Angefangen hat alles
mit Kylie, sie war Liebe auf den ersten Blick. Obwohl ich nach dem Tod meines Katers Strolchi
eigentlich keine Katze mehr wollte, konnte ich dieser wunderschönen black-tabby mackerel
Katze nicht wiederstehen und so zog sie bei uns ein. Damit sie nicht allein bleiben musste,
bekam sie Hauskatze Kessy zum Spielgefährten.
Irgendwann habe ich mit Kylie, lediglich aus Interesse an einer Ausstellung teilgenommen.
Nachdem sie dort und auf folgenden Ausstellungen stets gute Bewertungen bekam, sogar einmal
im Ringrichten siegte und ich öfters auf sie angesprochen wurde, kam der Gedanke zur
Hobbyzucht auf. Und so zog im Herbst unsere zweite Maine Coon Leyla, eine typvolle Katze in
der Farbe blue-silver-torbie/white ein.
Vor kurzem ist auch unser potentieller Deckkater Idefix bei uns eingezogen. Er hat die Farbe
red-silver-tabby classic und ist schon jetzt ein Schmusekater. Wir warten gespannt seine
weitere Entwicklung ab.
Champion American-Woodcats Kylie
Farbe: black-tabby mackerel
Kylie ist eine absolute Traumkatze, mit einem sehr lieben und sanften Wesen. Sie ist der
Ruhepol in der Familie, immer ausgeglichen und fängt schon an zu schnurren, sobald sie nur
angesprochen wird. Sie ist sehr anhänglich, fast ein bisschen wie bei ein kleiner Hund.
Ihren tollen Typ hat sie wohl ihren Eltern zu verdanken, besonders beeindruckend ist jedoch
ihr extrem langer Schwanz. Kylie ist die beste Katzenmama, die man sich vorstellen kann. Die
Kleinen werden von ihr aufopfernd umsorgt und mit ihrer ganzen Liebe großgezogen. Daher
fällt es ihr auch sehr schwer, ihre Kinder irgendwann gehen lassen zu müssen.
Nach diversen Ausstellungen hat Kylie den Championtitel errungen und ist nun Anwärterin
für den Internationalen Champion.
Champion Lachtetals J-Leyla
Farbe: blue-silver-torbie classic white
Leyla ist eine sehr große, typvolle Maine Coon mit einer super schönen Farbverteilung. Vom
Wesen her ist sie eher das Gegenteil von Kylie, wild, verspielt und etwas eigensinnig.
Sie versucht sich ihre Unabhängigkeit zu bewahren, hat aber trotzdem ein großes
Kuschelbedürfnis, dass sie nachts ausgiebig auslebt. Wir sind sehr gespannt, wie sie ihre
Mutterrolle wahrnehmen wird. Mit den Kitten von Kylie hat sie jedenfalls schon ausgiebig
gespielt.
Auch Leyla ist inzwischen Champion und strebt nun den Internationalen Championtitel an.
Unser Nachwuchs
Kylie und Leyla bekommen jeweils nur einmal im Jahr Junge. Der Nachwuchs wächst liebevoll
umsorgt und verwöhnt in der Familie auf. Neben einem typvollen Aussehen legen wir großen
Wert auf die Gesundheit und eine gute Sozialisation der Kleinen. Daher sind tägliche
Spiel- und Schmusestunden mit den Kätzchen selbstverständlich.
Ab der 13. Woche können unsere Kitten zu neuen liebevollen Katzeneltern umziehen. Da die
Maine-Coons nicht gern allein sind, achten wir auch darauf, dass die Kleinen einen
Spielkameraden in ihrem neuen Heim haben. Natürlich sind sie beim Auszug alle geimpft und
entwurmt, besitzen einen Stammbaum und bringen außerdem ganz viel Schmusepotential mit.
Grundsätzlich sollten die Kleinen in Wohnungshaltung kommen, wobei sie sich jedoch über
einen gesicherten Balkon oder Freilauf freuen würden.
Unser A-Wurf
Auf unseren ersten Wurf haben wir natürlich mit Spannung gewartet. Zwei Tage nach dem
errechneten Termin ging Kylie endlich in ihre Kiste und wir wussten es war soweit. Wir
waren alle furchtbar aufgeregt, ob auch alles gut gehen würde. Zwar wurde vorher viel
Literatur studiert, aber der erste Nachwuchs ist doch was ganz besonderes. Es dauerte fast
eine Stunde eh unsere Erstgeborene Angelina das Licht der Welt erblickte. Danach ging es wie
von selbst und Kylie machte alles so gelassen, als würde sie schon ewig Mutter sein. Wir
sind sehr stolz auf sie. Das Ergebnis waren fünf wundervolle Kitten, drei Mädchen in der Farbe
black-torbie und zwei Jungs in black-tabby.
Inzwischen sind alle unsere Kätzchen groß geworden, haben sich stattlich entwickelt und
durften in ein neues Heim umziehen. Nachfolgend nun einige Infos zu unseren Jungtieren.
Unsere Jungtiere
Angelina ist eine zarte, hübsche, typvolle Katze, die das Aussehen und das sanfte Wesen
ihrer Mutter geerbt hat. Sie wohnt zukünftig in Leipzig und hat in dem fast gleichaltrigen
Hauskater Salomo einen neuen Gefährten zum Spielen, Toben und Kuscheln gefunden.
Artemis ist eine absolute Kuschelkatze, die nicht nur das ständige Schnurren, sondern
ebenso das tolle Fell und den superlangen Schwanz von ihrer Mama mitbekommen hat. Sie darf
gemeinsam mit ihrer Schwester Arwen umziehen und sich weiterhin Futternapf, Spielzeug und
Kratzbaum mit ihr teilen.
Arwen ist der Wildfang des Wurfes, frech und verspielt aber auch eine liebe, kleine Diva und
mit einer sehr schönen Farbverteilung. Sie wird zusammen mit ihrer Schwester Artemis im
neuen Heim in Leipzig den Alltag ihrer neuen Familie ordentlich durcheinander wirbeln.
Aragon ist ein süsser, sehr typvoller, anhänglicher und neugieriger Kater, der sein
Schmuseabitur glatt mit eins bestanden hat. Er ist nach Erfurt gezogen, wo er zusammen mit
Hauskatze Chip für viel Trubel und Abwechslung im Leben seiner neuen Katzeneltern sorgen
wird.
Apollo ist ein sehr lieber, zutraulicher und draufgängerischer Kater, dessen Grösse und Typ
eine Entwicklung zu einem stattlichen Kater erwarten lassen. Er hat sein neues Zuhause in
Dresden gefunden und mit Kater Finn einen ebenbürtigen Kameraden zum Raufen und Unsinn
machen.
Einige Infos über die Rasse Maine Coon
Herkunft
Die Maine Coon stammt, wie der Name bereits erraten lässt aus Maine, einem Staat an der
Ostküste Nordamerikas. Der zweite Teil des Namens "Coon" ist abgeleitet von racoon, dem
amerikanischen Wort für Waschbär. Legenden, nach denen die Maine Coon durch eine Paarung
aus amerikanischer Wildkatze und Waschbär entstanden sein soll, sind natürlich völliger
Unsinn, da es genetisch nicht möglich ist. Vielmehr lässt sich der Name auf den stark
beringten Schwanz der Maine Coons, der insbesondere bei den Farben black-tabby und
black-silver-tabby sehr deutlich sichtbar ist und dem eines Waschbären sehr ähnlich sieht,
zurückführen.
Die Maine Coon ist die ursprüngliche Haus- und Hofkatze der Farmer Nordamerikas. Ihre
ursprüngliche Herkunft ist bis heute noch unklar. Einer Legende nach, sind die Ahnen der
Maine Coon die Katzen von Marie Antoinette, die diese während der französischen Revolution
nach Amerika bringen liess, um sie in Sicherheit zu wissen. Eine andere Geschichte besagt,
dass der Handelskapitän Coon langhaarige Schiffskatzen nach Amerika brachte und diese sich
während der Zeit seines Handels an Land mit streunenden Hafenkatzen vergnügten. Entgegen
dieser Sagen ist es jedoch wahrscheinlicher, dass sich einheimische Katzen mit den von
skandinavischen Einwanderern mitgebrachten Norwegischen Waldkatzen gepaart haben. Denkbar
ist auch, dass die Maine Coon lediglich durch natürliche Selektion, aufgrund der kalten
Winter in Nordamerika entstanden ist, bei denen nur die kräftigsten, widerstandsfähigsten
und größten Tiere überlebten.
Aussehen
Die Maine Coon ist die größte bekannte Katzenrasse und gehört zu den Halblanghaarkatzen.
Im langgestreckten Zustand kann ein erwachsenes Tier eine Länge von bis zu 1,20 m erreichen.
Das normale Gewicht beträgt für eine Katze ca. 5-6,5 kg, für einen Kater ca. 6,5 bis 8 kg.
Besonders große Vertreter der Rasse können aber auch 10 kg oder mehr erreichen.
Ihr Körper ist groß, stämmig und muskulös. Die Beine sind kräftig und mittellang mit großen
Pfoten, die insbesondere durch ihre Fellbüschel zwischen den Zehen, ähnlichkeit mit den
Tatzen eines Löwenjungen aufweisen. Der Schwanz ist dicht behaart sein und sollte mindestens
bis zur Schulter reichen, im Idealfall körperlang sein.
Der Kopf der Maine Coon ist relativ lang und mit einer kantigen Schnauze, einem kräftigen
Kinn sowie einem ausgeprägten Stop auf der Nase versehen. Die großen, runden, leicht schräg
stehenden Augen können sowohl grün, bernstein- oder kupferfarben sein, weiße Tiere haben
auch blaue oder verschiedenfarbige Augen. Die Ohren sind hoch am Kopf angesetzt, groß und
spitz zulaufend. Typisch für die Maine Coon sind die Ohrenpinsel die an einen Luchs erinnern.
Das Fell der Katze ist dick, dicht und wasserabweisend und damit ein guter Schutz gegen die
kalten Winter in Nordamerika. Besonders üppig ist der Pelz am Bauch, an den Hinterbeinen und
am Schwanz sowie im Bereich des Halses, wo sich vor allem im Winter eine löwenähnliche
Halskrause bildet.
Charakter
Die Maine Coon besitzen trotz ihrer wilden, imposanten Erscheinung einen sehr ausgeglichenen,
gutmütigen Charakter. Sie lieben die Geselligkeit, deshalb sollten sie auch nie allein
gehalten werden, sondern stets einen Artgenossen zum spielen und kuscheln haben. In der
Regel vertragen sie sich gut mit allen anderen Katzenrassen, sowie auch mit katzenfreundlichen
Hunden. Maine Coons sind sehr anhänglich, sie lieben ihre Menschen über alles und manche
folgen ihren Besitzern wie ein kleiner Hund. Neuem oder fremden Personen gegenüber sind sie
sehr aufgeschlossen und zugänglich. Aufgrund ihres liebevollen Wesens sind Maine Coons die
optimalen Schmuse- und Familienkatzen, die auch mit kleinen Kindern problemlos in einem
Haushalt zusammen leben können.
Wie alle Katzen ist auch die Maine Coon sehr neugierig und verspielt. Bei der Wahl ihres
Spielzeuges ist sie sehr einfallsreich, nicht nur katzengerechte Spielsachen sind interessant,
sondern alles was raschelt und klappert und sich irgendwie verstecken lässt. Eine besondere
Freude haben Maine Coons beim Spiel mit Wasser, sei es ein tropfender Wasserhahn oder auch
das abendliche Schaumbad. Vor allem beim Geschirrspülen oder Wischen bietet sie daher gern
ihre Hilfe an.
Haltung
Maine Coon Katzen sind sehr gesellig und sollten daher nie in Einzelhaltung kommen. Auch wenn
sie sehr auf ihre Menschen bezogen und diese den ganzen Tag zuhause sind, so bieten sie doch
keinen Ersatz für einen Artgenossen, der stets zum Spielen und gegenseitigen Putzen bereit
ist. Am besten ist es, wenn man ein Geschwisterpärchen nimmt oder wenn man keine zwei Maine
Coons halten will oder kann, ein Hauskätzchen aus seriösen Händen.
Katzen, die ausschliesslich in der Wohnung gehalten werden, sollten möglichst viel
Bewegungs- und Spielraum zur Verfügung haben. Am Wohlsten fühlt sich die Maine Coon, wenn
ihr in der Wohnung viele Klettermöglichkeiten, erhöhte Schlafplätze, Fensterbänke und am
besten ein deckenhoher Kratzbaum zur Verfügung steht.
Ein eventuell vorhandener Balkon oder eine Terasse können durch ein Katzennetz zu einem
Freigangparadies für Katzen umwandeln. Wer ein Haus mit Grundstück besitzt, kann auch über
den Bau eines Aussengeheges nachdenken, welcher dem Tier zumindest in einem gewissen Umfang
ein Gefühl der Freiheit erlaubt.
Die Maine Coon lassen sich auch leicht an ein Katzengeschirr gewöhnen. Natürlich können mit
ihr nicht solche ausgiebigen Spaziergänge wie mit einem Hund unternommen werden. Ausserdem
sollten sich die Ausflüge aus Rücksicht auf das Tier auf verkehrsberuhigte Gegenden beschränken.
Zu bedenken ist, dass sich die Katze bei jedem Kontakt mit der Aussenwelt Krankheitserreger
einfangen kann und daher regelmässig die notwendigen Impfungen gegen Katzenseuche,
-schnupfen, Leukose und eventuell Tollwut erhalten sollte.
Pflege und Ernährung
Das Fell der Maine Coon ist trotz seiner Dichte und Länge recht pflegeleicht. Es ist
ausreichend, wenn die Katze einmal wöchentlich gekämmt wird. Dazu eignet sich am besten ein
grobzinkiger Metallkamm und eine Bürste mit feinen gebogenen Drahtborsten. Beachten sollte
man dabei, dass der Schwanz nicht zu stark gekämmt wird, da er lediglich aus empfindlichen
Grannenhaaren besteht. Ist das Fell, vor allem bei rolligen bzw. potenten Tieren einmal etwas
fettig oder soll das Tier für eine Ausstellung besonders schön gemacht werden, kann die
Katze auch mit einem speziellen Shampoo gepflegt werden.
Beim Futter hat jede Katze genauso wie die Menschen ihre speziellen Vorlieben. Die Auswahl
an handelsüblichem Dosenfutter ist groß, je nach Geschmack des Tieres ist eine
abwechslungsreiche Ernährung zu empfehlen. Grundsätzlich sollte jedoch Wert auf die
Zusammensetzung des Futters gelegt werden, d.h. ein möglichst hoher Fleisch- oder Fischanteil
und geringe Mengen von undefinierten tierischen Nebenerzeugnissen und Zusatzstoffen.
Bei der Fütterung von Trockenfutter sind die in Zoohandlungen erhältlichen Sorten am
geeignetsten und vor allem am gesündesten, da sie nahrhafter und in der Zusammensetzung
hochwertiger sind, als Futter aus Discountern. Neben dem Fertigfutter kann man den Maine
Coons auch gern frisches Geflügel oder Leber anbieten. Selbstverständlich sollte auch frisches
Wasser stets bereitstehen.